Chord structure: The half diminished chord m7b5

Greetings and welcome to todays episode of my guitar blog.

Let´s talk about the half diminished chord:

The half dminished chord or minor 7 flat 5 chord (m7b5) is based on a diminished triad with a flat 7. A diminished triad is symmetrical in the formula root – b3 – b3 so the interval from root to the last note is no perfect fifth. It´s a flatted fifth (b5). The half diminished chord has the chord formula root – b3 – b5 – b7

In a major scale, this chord is harmonized on the 7th degree of the major scale and is related to the locrian mode. You can find it also in other scales like harmonic or melodic minor.

If you compare the half diminished chord with a diminished 7 chord you will see that the triad is the same, but the b7 seven now is a bb7.

Advertisements

Dominant 7 Flat 9 Chords – Altered Dominant Chords –

Dear Guitarnerds,

todays episode of my jazz blog is about the altered dominant chords Dominant 7 Flat 9 (b9). A lot of you guys asked me for help using those altered chords in jazz comping. Today I´d like to talk about the dom7(b9) as an example for altered dominant chords in jazz. I hope this exercise will help you to get an idea of the voicings, the sound and -in exercise 1 written down- how to use them in jazz chord progressions.

Feel free to contact me for further questions or either personl & skype lessons to learn more about jazz chords and how to use them.

Thank you and have a lot of fun.

Nico Pitzer

http://www.learn2rock.deinfo@learn2rock.de – 00 49 2309 – 57 26 360

 

Download the Tabs and get started: Dominant 7 Flat 9 Chords

 

Chord Formula: 1, 3, 5, b7, b9 – Using a C7(b9) 1=C, 3=E, 5=G, b7=F, b9=Db

As always, I wrote down some chord voicings. I named them as „primary“ and „secondary“ voicings. Primary vocings are used in the most playing situations while secondary voicings are the special ones.

You´ll also find outside (using the 6th to start with root), inside (using the inner 4 strings with 5th string as the root) and chord/melody voicings (with the 4th-1st string and the 4th string as the root).

The chord function of dominant 7 flat 9 is to substitute the dominant type chords. It´s a very good way to create a lot of tension. Dom7(b9) inversions are related to the diminished chords (can be moved in minor thirds). For more informations please contact me.

In Exercise 1 you can try out some fancy chord progressions using the dom7(b9). I hope this will help you out. Have fun & remeber: Play slow and clear, use a metronom and repeat each sequence as much as you need to get it in your fingers.

Improvisation über Mollseptakkorde – Jazz/Fusion-Approach für Einsteiger

Liebe Saitenfreunde,

 

ich habe in einer neuen Ausgabe meines Gitarrenblogs eine fantastische Improvisationsgrundlage mitgebracht. Ich zeige Euch heute, wie man mit einer herkömmlichen pentatonischen Molltonleiter coole jazzige Sounds über Mollsept-Akkorde erzeugen kann. Bei Fragen stehe ich wie immer unter info@learn2rock.de oder http://www.learn2rock.de zur Verfügung.

 

Theorie zur Pentatonik

Ausgangspunkt unserer Improvisation soll ein Track mit Am7 als Mollseptakkord sein. Für die Improvisation fällt die wohlbekannte Mollpentatonik in Am ein. Ausgangspunkt für die Bildung einer Am-Pentatonik ist die Am-Tonleiter mit den Tönen  A H C D E F G A. Ausgehend von dieser Skala wird die Sekunde (None) und die Sexte (13) (der Ton H und F) rausgeworfen 😉 Somit bleiben die Töne A C D E G A und man hat bereits die A-Moll-Penta. In Bezug zum Akkord Am7 (bestehend aus den Tönen A C E G) ergeben sich aus den Tönen der Penta folgende Intervalle:

Am7 zum 1. Ton A = Grundton

Am7 zum 2. Ton C = Mollterz

Am7 zum 3. Ton D = Quarte

Am7 zum 4. Ton E = Quinte

Am7 zum 5. Ton G = kleine Septime

Man sieht, dass die Töne des Am7-Vieklangs bis auf den Ton D (4/11) vollständig in der A-Moll-Penta enthalten sind und umgekehrt. So erklärt sich der konsonante Sound der Scale über den Akkord Am7.

 

Anwendung

  • Wir wollen nun einen Track mit Am7 erstellen und mit der Amoll-Penta improvisieren. Versucht mal bewusst auf den oben aufgelisteten Intervallen zu landen (einzeln und nacheinander; anders gehts ja nicht) und deren Sound kennenzulernen.
  • Wir spielen nun über denselben Track die Pentatonik zwei Bünde (eine große Sekunde) höher, also eine H-Moll-Pentatonik (Töne H D E F# A H). Durch die eingangs beschriebenen theoretischen Erwägungen erklärt sich der wesentlich „schrägere“ Sound, oder wie man musikalisch richter sagt: Man erzeugt wesentlich mehr Spannung. Dies erklärt sich durch die None (H) und die große Sexte (F#) aus der H-Moll-Penta über Am7.
  • Nun verwenden wir die E-Moll-Pentatonik (Töne E G A H D E). Diese Penta entsteht 7 Bünde höher also eine Quinte höher. Hier fehlt zwar das C (die kleine Terz), ansonsten stimmen bis auf die None (H) alle Töne mit der A-Moll-Pentatonik überein, sodass ein etwas spannungsärmerer Sound entsteht als durch die H-Moll-Penta.

EIN WICHTIGER HINWEIS: VIele Gitarristen sind es gewohnt, Skalen rauf und runter zu spielen. Dies funktioniert in der Regel auch, wenn man Skalen wie die Amoll-Penta oder eine Durskala über diatonische Kadenzen verwendet. Das funktioniert so zB mit der H-Moll-Penta über Am7 NICHT. Man muss die reibungsstarken Töne (F# und H) kennen. Vor allem das H -wenn es nah am Grundton des Akkordes ist- klingt oft nicht sehr gut. Probiert aber mal das H in der 1. oder 2. Oktave aus. Und schon wird es richtig lecker.

 

Viel Spass für Euch.

Euer Nico Pitzer

Diatonische Akkordverwandtschaften – Basic Approach

Hallo liebe Gitarristen,

ich begrüße Euch heute zu einer neuen Ausgabe meines Gitarrenblogs mit einem kleinen Exkurs zum Thema diatonische Akkordverwandtschaften. Es handelt sich hierbei um einen kleinen Einblick. Um tiefer in Begriffe, Funtionen und Materie einzusteigen, schreibt mir bitte eine Mail unter info@learn2rock.de oder besucht mich auf meiner Website unter http://www.learn2rock.de.

 

Als Grundlage soll uns eine C-Dur- Tonleiter dienen. Ihr könnt diese theoretischen Anregungen dazu nutzen Eure Akkordfolgen durch Substitutionen (Austauschen einzelner Akkorde) aufzuwerten.

Die C-Dur-Tonleiter (CDEFGAHC) ist als Tonleiter ein horizontales Klanggebilde. Betrachtet man die Leiter und ihre Töne als Grundtöne auf ihr entstehender Akkorde, so kann man auf jeden dieser Grundtöne durch Terzschichtung (Harmonisation) sogenannte Stufenakkorde bilden (zur Erinnerung eine kleine Terz hat drei, eine große Terz vier Halbtonschritte; kleine Terz Moll, große Terz Dur). Bildet man nun nach den Prinzipien der Harmonisation auf jedem dieser Grundtöne die Stufenakkorde, so entstehen folgende Drei- bzw. Vierklänge (zur Erinnerung: Ein Dreiklang ist ein Dreitongebilde bestehend aus Grundton, Dur- oder Moll-Terz und der Quinte, der jeweilige Vierklang entsteht durch Hinzufügen des jeweiligen Vierklangstone, zB.: große Septime (maj7) kleine Septime (Dominantseptakkord, Moll-Septakkord) oder Sexte (13)

– Dreiklang bzw. Vierklang
– C-Dur bzw. Cmaj7 (I. Stufe) Tonika
– D-Moll bzw. Dm7 (II. Stufe)
– E-Moll bzw. Em7 (III. Stufe)
– F-Dur bzw. Fmaj7 (IV. Stufe) Subdominante
– G-Dur bzw. G7 (V. Stufe) Dominante
– A-Moll bzw. Am7 (VI. Stufe) Tonikaparallele bzw. Par. Molltonart / Natürlich Moll
– H-vermindert bzw. Hm7b5 (VII. Stufe)

Diese Akkorde sind leitereigene Drei- bzw. Vierklänge von C-Dur. Im Jazz beschreibt man Turnarrounds. Die bekanntesten sind I-IV-V, II-V-I oder I-VI-II-V.

Hier kommt unter Anderem die Akkordverwandtschaft ins Spiel:

Durch die 7 Töne einer Tonleiter bliebt es nicht aus, dass sich Akkorde ähnlicher sind als andere. So kann man folgende Akkorde in Beziehung setzen:

C-Dur zu A-Moll oder E-Moll
F-Diur zu D-Moll oder A-Moll
G-Dur zu E-Moll oder H vermindert

Dies könnte man ebenso für die Vierklänge notieren. Durch die Verwandtschaftskette kann man nun jeden Akkord (man muss nur die Reihenfolge verwenden) zum jeweiligen anderen in Verbindung setzen.

Nun nimmt man sich eine Kadenz, zB II V I vor. DIe Akkordfolge wäre Dm7 – G7 – Cmaj7. Wir wissen aus der Tabelle oben, dass D-Moll mit F-Dur verwandt ist und können D-Moll somit durch F-Dur ersetzen: Fmaj7-G7-Cmaj7 (IV-V-I). Das könnt ihr gerne mit allen Kadenzen und Akkorden aus der Tabelle ausprobieren.

Solltet ihr Fragen haben: Stellen ;)

Viel Spass beim Testen.

Euer Nico Pitzer